„Judenhass gehört nicht in die Politik“, Zentralrat der Juden sieht antisemitische Tendenzen bei der AfD“, titel Focus-online am 28.09.2014, übersieht jedoch gewollt oder ungewollt, dass die AfD ebenso wie andere bundesdeutsche politische Parteien kaum bis gar nicht auf dem Boden des Bonner Grundgesetzes tatsächlich politisch stehen und handeln, sondern es klammheimlich bekämpfen.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist besorgt über die jüngsten antisemitischen Vorfälle bei der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland. Präsident Dieter Graumann sagte der „Bild am Sonntag“: „Judenhass gehört nicht in die Politik, sondern geächtet. Gerade eine neue Partei wie die AfD wäre gut beraten, sich glaubwürdig an diesen Grundsatz deutscher Politik zu halten.“  (Quelle: Focus-online, 28.09.2014)

Weder Judenhass noch Tun und Lassen versus des Bonner Grundgesetzes als nämlich seit dem 23.05.1949 die ranghöchste Rechtsnorm der Bundesrepublik Deutschland sollte Grundsatz bundesdeutscher Politk sein, doch da nehmen sich AfD und andere sich als etabliert bezeichnende Parteien bis heute nicht viel.

Mit Ausnahme der im August 2010 gemäß Art. 21 GG gegründeten Grundrechtepartei sowie der im Dezember 2013 gegründeten Grundgesetzpartei haben alle anderen bundesdeutschen politischen Parteien keine Skrupel, Wahlen auf der Basis wegen Verstoßes gegen das Zitiergebot gemäß Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG ungültiger Wahlgesetze abzuhalten, Kandidaten in Ämter zu schicken und vollmundig selbst wenn man ihnen die verfassungswidrigen Fakten entgegen hält, gegenteiliges zu behaupten. So zuletzt geschehen anlässlich der Europawahl sowie der drei Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg im Jahr 2014, die allesamt auf ungültigen Wahlgesetzen basieren und mithin im Ergebnis nichtig sind.

Dem Zentralrat der Juden sei unbedingt anempfohlen, sich diejenigen Parteien und Programme einmal im Lichte der unverbrüchlichen Rechtsbefehle des Bonner Grundgesetzes anzuschauen, von denen er bis heute überzeugt zu sein scheint, dass aus deren Reihen keine Gefahr mehr für das Judentum erwachsen wird. Bis heute ist die Frage unbeantwortet geblieben, wo eigentlich das „braune Pack“, dass die Alliierten damals hat laufen lassen, wieder neue Wurzeln geschlagen hat. Millionen NSDAP-Parteimitglieder haben am 23.05.1949 wieder mitgemacht, nur nicht auf dem Boden des Bonner Grundgesetzes, denn sonst würde es nicht heute immer noch seiner Erfüllung harren.

Wie es ansonsten um den Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland auf dem Boden des Bonner Grundgesetzes 64 Jahre nach dessen Inkrafttreten wirklich bestellt ist, lässt sich in den übrigen inzwischen 36 einschlägigen meinungsfreien Expertisen der Grundrechtepartei sehr genau nachlesen.

(Originalartikel: https://grundrechteforum.de/234243)